[d. i. Leonard Reginald Gribble]
Verfemt
| untertitel | Wildwest-Roman |
| original | (?) |
| bibdat | C. S. Dörner | Düsseldorf [ um 1952] Pappe/Supronyl - 8° - 270 S. |
| reihe | Kid Cyclone Story [3] |
| reihe | - |
| verlags-nr | - |
| umschlaggestaltung | - |
| notiz | - |
| nachweis / kat | INT | DWB | 000W |
Um einer mißhandelten Frau willen hat Billy einst einen Mann erschossen. Man verfolgt ihn als Mörder. Billy wehrt sich seiner Haut und einer seiner Verfolger nach dem anderen muß mehr heißes Blei schlucken, als er verträgt. So wird Billy bereits in seinen jungen Jahren zum Gesetzlosen, zum Verfemten. Auf seinem Kopf steht, vom Staate Texas ausgesetzt, — lebendig oder tot! — ein Preis von 10000 Dollar. Seiner Jugend wegen nennt man ihn „Billy the Kid", bis man nach längerer Zeit seinen eigentlichen Namen ganz vergißt und nur noch von Kid Cyclone, dem Sturmwind, spricht. — Mort Kinnick, der Sheriff von Cottonwood, gerät in das Kreuzfeuer zwischen „the Kid", den er gerne an einem Ast aufge-knüpfen würde, und einer Bande von Viehdieben und Banditen, die es versteht, unter dem Schutz des Gesetzes ihr Handwerk zu betreiben. Kid hat sich selbst einen schwierigen Auftrag erteilt, am schwierigsten darum, weil diejenigen, denen er unter Einsatz seines Lebens hilft, nur allzu gerne die 10 000 Dollar verdienten, die auf seinen Kopf gesetzt sind. Nach Mort Kinnick wird Hank Jones Sheriff von Cottonwood. Er spielt eine zwiespältige Rolle, und wenn the Kid sich nicht in Watt Brisley einen treuen Freund gewinnen konnte, so wäre es mehr als einmal um ihn geschehen.
Kid Cyclone, als „Kid from Texas" oder „Billy the Kid", dem deutschen Publikum bereits durch den Wildwestfilm „Verfemt" bekannt, genoß bei der ärmeren Bevölkerung von Texas einst einen fast legendären Ruf.
Mögen die Kid Cyclone Storys auch nicht Geschichte sein, so sind es doch Berichte von dem Kampf eines unbeugsamen, jungen Einzelgängers, der, selbst außerhalb des Gesetzes stehend, als Verfemter noch unerbittlich für das Recht kämpft. (Werbetext)
