Fahr nicht nach Frisco, Fremder
Kriminalroman
Kriminalroman
Wuppertal-Barmen : Verlagsbuchhandlung Georg Wiesemann 1960 (268 pp)
[= Montgomery Webb; VN 104]
[= Montgomery Webb; VN 104]
000K | IBL1 6569
aussen: Fahr nicht nach Frisko, Fremder
Es ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Trübes Wetter hüllt San Franzisco ein, während Montgomery Webb mit seiner Freundin Terra, der Gerichtsreporterin, die Jahresendtage vertrödelt. Diese stille Zweisamkeit wird plötzlich durch einen Telefonanruf unterbrochen: eine gehetzte Frauenstimme ruft um Hilfe. Was ist geschehen? Montgomery, der unermüdliche, der nie seinen Humor verlierende Detektiv, macht sich auf den Weg. Was er findet, ist eine geheimnisvolle Frau, die wenig später ermordet in ihrem Auto liegt. Damit beginnt einer der spannungsvollsten Romane Chris Wolters, dessen Kunst es ist, mit echt menschlicher Wärme Situationen, Menschen und tragische Verwicklungen aufzuzeigen, wobei jeder Leser zufriedengestellt wird.
In seinem neuesten Buch „Fahr nicht nach Frisco, Fremder", in dem das gemeinste menschliche Verbrechen, nämlich die Erpressung, schonungslos demaskiert wird, erreicht der Autor einen Höhepunkt, wie man ihn heute selten findet. Wieder steht hinter der Handlung die kribbelnde Atmosphäre San Franziscos, der geheimnisvollen Stadt am Goldenen Tor, der Stadt mit ihren Nachtbars und ihren Frauen, der Stadt der Spannung und der Gefahr, der Stadt der unerbittlichen Härte.
Dieser neue Roman — man darf es ruhig aussprechen — hat genauso viel Spannung wie Humor, genauso viel Unerbittlichkeit wie Empfinden. Mehr sei nicht gesagt — das Buch spricht für sich selbst. (Werbetext)
Die Serienfigur, der Privatdetektiv Montgomery Webb wird teils als Autor genannt. Andere Titel der Serie wurden unter dem Verfassernamen Chris Wolter veröffentlicht.

