Hanna Schneider
In der Heimat blüht die Liebe
| untertitel | [Frauenroman] |
| original | - |
| bibdat | Titania-Verlag, Stuttgart [1952]
gebunden - 8° - 310 S. |
| reihe | - |
| verlags-nr | 432 |
| umschlaggestaltung | - |
| notiz | - |
| nachweis / kat | INT | DNB | 000F |
"In herber Einfachheit gehen die drei elternlosen Schwestern Hoffmann
aus der .Waldmühle', einem Sägewerk im Herzen Thüringens, durch ein
stilles Leben, das keine außergewöhnlichen Ereignisse kennt, wohl aber
von schweren seelischen Kämpfen erfüllt ist. — Die Älteste, Regine, eine
junge Witwe, glaubt im Zwillingsbruder ihres Mannes den toten Gatten
wiedererstanden. Ihre Zuneigung für ihn kreuzt sich mit der ihrer
jüngsten Schwester, Dietlind, der Helmut alles bedeutet und dem sie
sogar das größte Opfer zu bringen bereit ist: seinetwegen die Heimat zu
verlassen.
— Monika, der mittleren der drei Frauen, steht die Liebe zu Kurt
Fehrenbach zwar höher noch als die zur Heimat, wenn sie ihr auch auf das
innigste zugetan ist. Doch sie braucht ebensowenig von ihr zu gehen wie
Dietlind. Denn nicht in Kurt, der ihrer Art fremd ist, sondern in Erich
Wiede, dem gereiften Mann, liegt die Erfüllung ihres Lebens. — Er und
Regine, die um Dietlinds willen auf ein zweites Eheglück verzichtet,
sind
— wie Helmut und die beiden anderen Schwestern auch — prachtvolle
Menschen von schlichter Größe. Von ihnen allen wird jeder Leser auf das
tiefste angesprochen; sie lassen auch diesen neuesten Roman der
beliebten Autorin zu einem beglückenden Erlebnis werden, aus dem wir
erkennen, daß Heimat und Liebe innig verbunden sind." {Klappentext}