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2026-07-16:

Herbert Kalbitz über 'neu aufgetauchte' Leihbücher:
         
Die KENTUCKY- und die DAKOTA-Leihbücher (Herbert Kalbitz)
Herbert Kalbitz über 'neu aufgetauchte' Leihbücher:
                                      
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2015-09-24e012

Heinrich Eisen
Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht ...
untertitelRoman
original-
bibdatCarl Röhrig Verlag, Darmstadt 2. Aufl. 1956
Ln. m. SchU. - 8° - 462 S., 10 Fotos
reihe-
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
notiz- Grenzbereich zum Leihbuch! -
nachweisINT | DNB


"Am Anfang dieses Buches muß ein Wort des Dankes stehen an die Arbeiter und Beamten der Deutschen Bundesbahn, die mir ermöglichten, es zu schreiben. Vom Bahnunterhaltungsarbeiter bis zum Abteilungspräsidenten, vom Süden, bis zum Norden unseres Bundesstaates, haben sie große Opfer an Zeit und Mühe gebracht, um mich in die Materie Eisenbahn einzuführen. Sie haben mir ihre persönlichen Erlebnisse erzählt und zum Studium Berichte und Meldungen aller Art, Karten, Pläne, Fotos - einen Berg von authentischen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Aus ihnen wurde dieses Buch geformt. Die Schwierigkeit war, Hunderte von Erlebnissen von Hunderten von ‘blauen’ und ‘feldgrauen’ Eisenbahnern an Hunderten von verschiedenen Orten nicht einfach reportagenhaft in loser Folge aneinanderzureihen; sondern - wie es ein Roman erfordert - zu einer zusammenhängenden Handlung mit einer kleinen Gruppe von Hauptfiguren zu verdichten, in der sich gleichwohl das Ganze widerspiegeln sollte. So mußte ich in diesem und jenem Bahnhof eine ganze Reihe von Bahnhofsanlagen und ihre Umgebungen zusammenfügen, um sie zum Schauplatz weit verstreuter Ereignisse machen zu können. Diese Bahnhöfe haben daher auch ‘Künstlernamen’ erhalten: In seltenen Fällen war eine Zeitverschiebung notwendig und viele Personen mußten in einige wenige ausgeprägte Charaktere zusammengefaßt werden. Daß auch sie nicht ihre wirklichen, sondern Romannamen tragen, ist selbstverständlich. Der vorgesehene Umfang des Buches reichte nicht aus, um aus der Fülle des Sachmaterials auch nur das Wesentlichste der Handlung einzufügen. So mußte dieses Buch auf die Ereignisse bis zum Jahresende 1942 beschränkt werden, dem Ende des Vormarsches und des Aufbaues. Die Jahre des Rückzuges und der Zerstörung sollen in einem zweiten Band Der Schienenwolf gestaltet werden. Wie das günstige Echo auf die 1. Auflage zeigt, ist es mir gelungen, nicht nur den Landsern der stählernen Straßen mit diesem Buche eine Freude zu bereiten, sondern auch ihrem Kampf, den sie in der Stille und kaum beachtet bestanden haben, ein Denkmal zu setzen." München, im Herbst 1955. Der Verfasser. [Vorwort]

2015-09-24e011

Heinrich Eisen
Der Schienenwolf
untertitelRoman
original-
bibdatCarl Röhrig Verlag, Darmstadt 1957
Ln. m. SchU. - 12,5 x 20 cm. - 435 S.
reihe-
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
notiz- Grenzbereich zum Leihbuch! -
nachweisINT | DNB



"Heinrich Eisen, der Autor von Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht, legt den zweiten großen Roman über das Kriegserlebnis der Eisenbahner vor. Der Truppe auf dem Fuß folgend, war der Eisenbahner in den Jahren 1941/42, die zerstörten Strecken wiederherstellend und umspurend, bis in die Vororte von Stalingrad vorgestoßen ...« Mit diesen Worten beginnt der Klappentext aus dem Jahre 1957, um dann so fortzufahren: »Im November 1941 betrieb die Deutsche Reichsbahn 161000 Streckenkilometer, im Frühjahr 1945 hatte sie fast alles verloren. Es begannen die Niederlagen, der Rückzug. Dieser Rückzug und was er an Arbeit und Kampf, Mühsal und Leid, Not und Tod für die deutschen Eisenbahner mit sich brachte, wird noch einmal lebendig in Eisens neuem Roman. Unter ‘Schienenwolf’ ist ein Gerät zu verstehen, das im Herbst 1943 irgendwo im Osten ‘gebastelt’ wurde. Es diente dazu, die Strecken auf einfachere, dabei auf raschere und gründlichere Weise zu zerstören, als das mit Sprengpatronen möglich war. Man nannte es auch ‘Schwellenpflug’. Die Gewalt, mit der die Schwellen zerbrachen, war so groß, daß vielfach auch die Schienen unbrauchbar wurden. Eisens Roman ist ein Buch der Tatsachen. Aus Meldungen und Berichten von Eisenbahndienststellen und aus den Erlebnissen Hunderter von Eisenbahnern entstand eine einheitliche Handlung. Sie beginnt mit der Einschließung der 6. Armee im Raume von Stalingrad. Die Durchbrüche der Russen mit ihren vernichtenden Folgen für die Eisenbahnstrecken und die Eisenbahner schließen sich an. Wir kommen zu einer Eisenbahnpionier-Betriebskompanie, begleiten ihren Abtransport und Untergang. Der rasche Verlust sämtlicher Strecken ostwärts Charkows und die Räumung Charkows sind der Beginn des Rückzugs. Weiter und weiter wird die deutsche Front nach Westen gedrängt. Es ist keine Grenze mehr zwischen ‘feldgrauen’ und ‘blauen’ Eisenbahnern, bald sind diese, bald jene am nächsten am Feinde und hineingerissen in das blutige Chaos der russischen Durchbrüche und Einkesselungen. Und nun führt uns der Roman ganz zu den ‘blauen’ Eisenbahnern, in den Bezirk der Reichsverkehrsdirektion (RVD) Minsk. Hier führen die Partisanen Krieg gegen die Nachschubstrecken, massiert wie nie zuvor. Was die Eisenbahner in diesem Kampfe wagen und leisten, ist fast unglaubhaft und doch verbürgte Wahrheit. Die verheerende russische Feuerwalze aber kommt näher und näher. Räumung der Bahnhöfe und Strecken, Zerstörung und Flucht reißen nicht mehr ab, bis auch aus Minsk und Molodeczno, Krolewszczyzna und Baranowicze unter dramatischsten Umständen die letzten Züge rollen, unter Führung von Männern der Eisenbahn, die man bewundern muß. Wir kommen auf die Strecke im Memelland, sie geht verloren. Und im Rahmen der Katastrophe, die ab Januar 1945 über Oberschlesien, den Warthegau und Ostpreußen hereinbricht, werden wir Zeugen des Untergangs des Reichsbahndirektionsbezirks Königsberg. Das Ende der Reichsbahn überhaupt ist gekommen. Auch in diesem Roman von Heinrich Eisen steht neben der Härte des Krieges das menschliche Gemüt, neben dem Gehetztsein vom Tode der Humor, neben der Furcht aller Kreatur vor Qual und Sterben die Tapferkeit, die um des Vaterlandes und Volkes willen, die um der Kameraden willen standhält. Und sind wir auch bis ins tiefste erschüttert über den Weg der Zerstörung, des Grauens und des Todes, zu dem alle Schienenwege geworden waren, so mündet doch unsere Erschütterung, die Zeugnis ablegt für die Darstellungsgabe des Autors, in den Trost, den die wundenheilende Zeit uns inzwischen geschenkt hat. Wir werden von der Tragik der Vergangenheit und der Zerstörung befreit durch unser Wissen um den Wiederaufbau." {Klappentext}

2015-09-24e010

Heinrich Eisen
Die verlorene Kompagnie
untertitelRoman
original-
bibdatDikreiter, Freiburg i. Br. - Frankfurt a.M. 185.-189. Tsd. 1953
Ln. m. SchU. - 8° - 487 S.
reihe-
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
notiz- Grenzbereich zum Leihbuch! -
nachweisINT | DNB


2015-09-24e009

Heinrich Eisen
Die verlorene Kompagnie
untertitelRoman
original-
bibdatEher, München 1943 [+ Nachauflagen]
Hln. m. SchU. - 8° - 749 S.
reihe-
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
notiz- Grenzbereich zum Leihbuch! -
nachweisINT | DNB


2015-09-24e008

Heinrich Eisen
Bahnhof Russkinaja meldet sich nicht ...!
untertitelRoman
original-
bibdatLanzenreiter Verlag, Frankfurt am Main 1954
Ln. m. SchU. - 8° - 479 S.
reihe-
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
notiz- Grenzbereich zum Leihbuch! -
nachweisINT | DNB




2015-09-24e007

Heinrich Eisen
Little Blacks grosses Abenteuer
untertitelRoman
original-
bibdatVerlag Josef Berg | München [1.-3. Tsd.] 1954
Pappe/Supronyl - 8° - 270 S.
reiheDer schwarze Panther 3
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
notiz-
nachweisINT | DNB


2015-09-24e006

Heinrich Eisen
Little Black und seine Bären
untertitelRoman
original-
bibdatVerlag Josef Berg | München [1.-4. Tsd.] 1952
Pappe/Supronyl - 8° - 254 S.
reiheDer schwarze Panther 2
verlags-nr-
umschlaggestaltung-
notiz-
nachweisINT | DNB


2015-09-24e005

Heinrich Eisen
Big Reds grosse Idee
untertitelRoman
original -
bibdat Verlag Josef Berg | München 1951
Pappe/Supronyl - 8° - 270 S.
reihe Der schwarze Panther 1
verlags-nr -
umschlaggestaltung Hasso Freischlad
notiz -
nachweis INT | DNB



Ich danke Bernd KRATOCHWIL für den Scan des Umschlagbildes!