Konrad Kölbl
Am Ende der Welt
| untertitel | [Wildwestroman] |
| original | - |
| bibdat | Conny Cöll-Verlag | München [1957]
Pappe/Supronyl - 8° - 256 S. |
| reihe | Conny Cöll 56 |
| verlags-nr | - |
| umschlaggestaltung | Leo Neubauer, Wien |
| notiz | - |
| nachweis / kat | INT | DWB | 000W |
"Inmitten der herrlichen Nordlandschaft finden wir alte Bekannte wieder;
John Patrick Woodward, dem es gelungen war, im großen Rothirschtal die
letzten Bestände einer aussterbenden Tierwelt vor der völligen
Vernichtung zu bewahren; Red Kennebec, den wackeren rothäutigen
Wildhüter, der in rührender Liebe und Hingabe für seine viel zu früh
verwaiste Sippe sorgt — und für die Schutzbefohlenen des Waldes;
Ramnose, den König des Tales, die Elche, die sich ihre Kinder nicht
nehmen lassen wollen; und die Wolveräne, den blutgierigen Vielfraß . . .
Es ist die eisige schicksalsreiche Welt am Yukon, in die wir einen
Blick tun dürfen, beherrscht einst vom Rush der Goldgräber aus aller
Welt, und doch geprägt und verewigt in der unveränderlichen Wildnis, die
die Tiere beherbergt.
Und selbst ein ungewöhnliches Ereignis, das um die Jahrhundertwende
Yukon City erschüttert, zerrinnt in dieser Wildnis, weil sie es ist, die
das Verbrechen ahndet.
Und — Conny Cöll, natürlich. Er glaubt, dem Vergnügen, das er sich
selten gönnt, auf der Spur zu sein — und doch findet er nur wieder die
Spur der Pflicht. Aber das ist alles farbig, solide und menschlich
erzählt, mit dramatischen Realitäten gewürzt, sodaß ein liebenswertes
Bild entstanden ist — vom Ende der Welt, wie man dies nördliche Land
füglich nennen muß.
Der Leser wird es besonders schätzen, der hinter den Sensationen den
Reichtum des natürlichen Lebens sucht, die echte und einzige Quelle der
Erbauung, die wir nicht müde werden sollen, ihr im harten, nüchternen
Alltag zu lauschen." {Klappentext}