W. W. Bröll
Die gläsernen Türme
| untertitel | Zukunftsroman |
| original | - |
| bibdat | Hönne Verlag (Gebr. Zimmermann) | Balve i. Westf. 1953
Pappe/Supronyl - 8° - 269 S. |
| reihe | - |
| verlags-nr | 309 |
| umschlaggestaltung | - |
| notiz | - |
| nachweis | INT | SFL | IBL1 668 |
"Man schreibt das Jahr 2000.
Auf dem Versuchsfeld von Amarillo, in der Wüste von Neu Mexiko,
steht die 50 Meter hohe Mars-Rakete zum Flug in die Weite des Alls
startbereit. Sie ist unbemannt und mit den modernsten Geräten
ausgerüstet.
Nachdem R 37, ein bemanntes Raumschiff, vor zwei Jahren zu einem
Umkreisungsflug um den Mars gestartet war und nicht zurückkehrte, will
man nun auf diese Weise die Verhältnisse in der weltfernen Weite des
unendlichen Raumes studieren.
Warum kehrte R 37 nicht zurück ?
Waren es Meteore, die das Raumschiff noch vor Erreichung des Zieles
durchsiebten und damit das Ende der kühnen Weltraumfahrer herbeiführten?
Warum setzte an einem bestimmten Punkt die Fernsehanlage von R 37 aus?
In der Mond-Station UTO 2 verfolgt man mit den riesigen
Spiegel-Teleskopen den Flug der unbemannten Mars-Rakete, die ohne
Havarie die Umkreisungsbahn des Mars erreicht. Zwei automatische
Filmkameras und zwei Fernsehkameras treten in Aktion, und die Menschen
auf der Erde erleben auf dem Bildschirm das Wunder einer fernen Welt.
Aus den Dunstschleiern, die die Oberfläche des geheimnisvollen Planeten
bedecken, wachsen plötzlich gewaltige gläserne Türme. Narrt die Menschen
vor dem Bildschinn eine Halluzination?
Zwei Jahre später, als Professor Malcom mit einem neuen Raumschiff
den gefährlichen Flug unternimmt und den Mars erreicht, kann er das
Geheimnis der gläsernen Türme klären.
Bewußt bleibt W. W. Bröll in seinen Zukunftsromanen stets im Bereich
des Möglichen, was der Leser angenehm empfinden vvird; aber es sind
Romane voller Spannung und Dramatik." Klappentext}