Rex Thyle Dreimal falsch verbunden | untertitel | Dtektiv-Roman |
| original | - |
| bibdat | Bewin-Verlag B. Winterbach K.G., Menden /Sauerland [1956] gebunden - 8° - 268 S. |
| reihe | - |
| verlags-nr | - |
| umschlaggestaltung | - |
| notiz | - |
| nachweis / kat | INT | IBL1 6177 | 000K |
Dies ist kein Lehrbuch für Fernmeldetechniker, nein, den Roman wollen
Sie bitte in übertragenem Sinne auffassen. Eine kurvenreiche Dame
engagierte mich für eine Expedition nach Mexico. Dort erwartete uns ein
Freund von ihr, ein Kerl wie ein Reiterstandbild zu Fuß. Der Mann
schlief neben mir im Zelt. Und als ich in der ersten Nacht aufwachte,
fand ich unser Küchenmesser in seiner Brust. Schön, nicht?
Die mexikanische Polizei setzte mich einfach fest, und ich säße dort
heute noch im Gefängnis, wenn ich mich nicht auf französisch empfohlen
hätte. Als es nicht mehr weiter ging mit der Flucht, holte mich jemand
mit dem Hubschrauber ab. Aber mit diesem Freund, der Cobb hieß, kam ich
vom Regen in die Traufe.
Nachdem ich die mexikanischen Gefängnisse zur Genüge inspiziert
hatte, durfte ich mich jetzt in amerikanischen umtun. Denn inzwischen
war man drauf und dran, eine Anklage wegen Landesverrat gegen mich zu
erheben.
Ja, Sie lächeln. Ich zunächst auch, aber die Sache war blutiger
Ernst. Und ausgerechnet in dem leeren Flugzeug sollten die Pläne gelegen
haben. Kein Mensch glaubte mir. Auch die Gangster nicht, die mich zwar
originell, aber höchst humorlos der Polizei entwendeten. Ihr Boß starb
vor Kummer, weil ich die Pläne tatsächlich nicht hatte. Zum Schluß habe
ich mich mit der Polizei wieder vertragen und die Gangster konnten der
Reihe nach der Gerechtigkeit zugeführt werden. Die Pläne tauchten auch
wieder auf und wie das zuging, das müssen Sie schon selber lesen. Ein
echter, spannungsgeladener und respektloser „Rex Thyle" {Klappentext}